Immobilienpreise steigen stärker als die Mietpreise in Deutschland: Beispiel Dresden!

Immobilienpreise steigen stärker als die Mietpreise in Deutschland: Beispiel Dresden!

Veröffentlicht von Johannes Magar  /  am 12. Juli 2017
In den deutschen Großstädten geht die Schere weiter auseinander: die Mietpreise können mit den Immobilienpreisen nicht schritthalten: Die Renditen sinken! Nehmen wir als Beispiel die Landeshauptstadt von Sachsen: Dresden.

Der Bauboom der vergangenen Jahre hinterlässt Spuren: Die Mietrenditen sinken, Baugrundstücke werden knapp.

Während die Preise für Eigentumswohnungen in Dresden im ersten Halbjahr 2017 um rund sechs Prozent stiegen, haben sich die Mietpreise nur um rund vier Prozent erhöht.

Da die sächsische Hauptstadt mit Quadratmeterpreisen von 2.120 € für Wohnungen und mit Mietpreisen von durchschnittlich 6,90 €/qm zu den günstigsten Städten in Deutschland zählt, erzielen Anleger hier eine noch durchaus interessante Rendite: 4,3% pro Jahr.

Allerdings lagen die Renditen 2013 noch bei 6,2%.

Dennoch haben viele Kapitalanleger Dresden als eine der deutschen Städte ausgemacht, in der sich Immobilieninvestitionen noch lohnen. So wurden 2016 Immobilien im Gegenwert von 1,9 Milliarden € gekauft bzw. verkauft. (Quelle: Immobilienberatungshaus Aengevelt)

Laut dem Dresdener Statistikamt wurden 2016 insgesamt 2.600 Wohnungen gebaut – 1000 mehr als im Vorjahr. 5.700 weitere Wohnungen sind genehmigt. Die Nachfrage nach neuem Wohnraum wird angeheizt durch industrielle Neuansiedlungen wie die von Bosch oder Philip Morris.

Die Errichtung von neuen Bauprojekten hat jedoch auch ihre natürlichen Grenzen; das knappe Bauland. In Innenstadtnähe befinden sich kaum noch leicht bebaubare Flächen.

Dies bedeutet, die Bürger müssen enger zusammenrücken. Denn die knapper werdenden Baugrundstücke einerseits und die wachsende Nachfrage nach Wohnungen, führt zu einer „baulichen Verdichtung“.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist es leicht nachvollziehbar, dass die Preise in den Stadtteilen Blasewitz und Striesen besonders stark gestiegen sind, und mit ihnen die Mieten. Denn in diesen Stadtteilen befinden sich viele Häuser und Stadtvillen aus der Gründerzeit. Die Preise liegen hier bei rund 2.800 €/qm, in absoluten Spitzenlagen sogar bei 3.400 €/qm. Für Mietwohnungen werden im Schnitt 8,70 € bezahlt, in Top Lagen bis zu 14€/qm.

Natürlich lassen sich diese Preise immer noch nicht mit den Preisen in Hamburg oder München vergleichen, doch zeigen sie auf, wohin die Reise auch in Dresden geht: nach oben!

Tags: 

Über diesen Blog

In diesem Blog möchte ich leicht verständliche Informationen und Erklärungen über das sehr interessante Thema Krypto-Währungen posten, aber auch Informationen über wichtige wirtschaftliche Aspekte geben, die aus meiner Sicht das private Vermögen aller betreffen werden/können.

Bei den Krypto-Währungen konzentriere ich mich auf die drei wichtigsten und nach Marktkapitalisierung größten, nämlich den Bitcoin, Ethereum und Ripple.

Bei allen Artikeln handelt es sich um meine persönliche Meinung und Einschätzung und stellen zu keinem Zeitpunkt eine Anlageberatung dar, oder sind als Anlageberatung zu verstehen.

Markt

#CoinPriceMarketcapVolume (24h)SupplyChange
1
bitcoin
Bitcoin
BTC
$ 9,137.82$ 168.25 B$ 21.09 B18.42 M1.93%
2
ethereum
Ethereum
ETH
$ 224.91$ 25.11 B$ 5.77 B111.54 M3.39%
4
ripple
XRP
XRP
$ 0.177652$ 7.94 B$ 1.33 B44.54 B2.47%

Kategorien

Kategorien

Copyright © 2020 Johannes Magar
Copyright © 2020 Johannes Magar
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram