Bitcoin auf dem Weg zu neuen Rekorden

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Bitcoin auf dem Weg zu neuen Rekorden

Veröffentlicht von Johannes Magar  /  am 25. Oktober 2021

Bitcoin (BTC) macht sich auf den Weg zu einem etablierten Anlageobjekt zu werden. Die Kurseinbrüche aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass ab einem bestimmten Kurswert ein Turnaround stattfindet und die Marktteilnehmer stark einkaufen, der Kurs fällt nicht mehr, sondern steigt stärker als zuvor. Alleine im Oktober ist der Kurs des Bitcoins um 60 Prozent gestiegen. Dazu kommen weitere Faktoren, die in Zukunft den Kurs des Bitcoins wohl weiter steigen lassen.

Mittlerweile übertrifft der Bitcoin teilweise die Marktkapitalisierung von staatlichen Währungen wie den russischen Rubel, den brasilianischen Real oder den Schweizer Franken. Bei 67.000 US-Dollar beträgt die Marktkapitalisierung des Bitcoins über 1,2 Billionen US-Dollar. Das ist außerdem fast die Marktkapitalisierung von Amazon. Diese Zahlen zeigen die mittlerweile durchaus hohe, marktwirtschaftliche Relevanz von Bitcoin.

Der Kurs des Bitcoins wird auch stark von ETFs getrieben. Diese sind mittlerweile an den US-Börsen zugelassen und kaufen im großen Stil Bitcoins ein. In dieser Hinsicht wird auch erwartet, dass ETFs für weitere Kryptowährungen erscheinen sollen. Als heißer Kandidat handeln die Experten zum Beispiel die zweigrößte Kryptowährung Ether auf Basis von Ethereum. Hier haben die entsprechenden Unternehmen bereits Anträge bei der SEC gestellt. Wir kommen in diesem Beitrag auch noch auf diesen Sachverhalt zu sprechen.

Ist der Bitcoin bald 200.000 US-Dollar wert?

Mittlerweile hat der Bitcoin-Kurs seine Verluste nicht nur wieder wettgemacht, sondern erklimmt neue Höchstwerte. Einige Analysten gehen davon aus, dass 50.000 bis 60.000 US-Dollar eine neue Unterstützung bei fallenden Bitcoin-Kursen sind. Das heißt, Gegenbewegungen setzen bei fallenden Kursen, sehr viel schneller und früher ein. Das macht die Anlage in Bitcoins sicherer, da Investoren auch bei fallenden Kursen keine Panik mehr bekommen.

Dazu kommt eine bei Analysten bekannte Situation in solchen Fällen: „Fear Of Missing Out“. Auf Deutsch: die Angst, etwas zu verpassen. Das bedeutet, durch seine Kursverläufe zieht Bitcoin immer mehr Marktteilnehmer an, die auf die Kryptowährung setzen und den Kurs weiter treiben. Aktuell kaufen auch Unternehmen und Privatpersonen Bitcoins, die bisher mit Kryptowährungen nichts am Hut hatten. Auch Banken, Fondsgesellschaften und private Vermögensverwaltungen nutzen den Kryptomarkt im Allgemeinen und Bitcoins im Speziellen für das Investieren.

Analysten erwarten auch, dass Technologieunternehmen wie Apple und andere immer mehr in den Kryptomarkt einsteigen und durch Bitcoin-Bezahlmöglichkeiten die Akzeptanz der Währung weiter stärken. Kryptoexperten wie Adrian K. Zduńczyk (CRYPTO₿IRB) gehen davon aus, dass der Kurs des Bitcoins sich bald Richtung 150.000 bis 200.000 US-Dollar bewegt.

Allerdings geht Zduńczyk auch davon aus, dass es bei Kursexplosionen des Bitcoin zu anschließenden, auch heftigen, Korrekturen kommen kann. Diese können auf bis zu 50.000 US-Dollar stattfinden. Danach soll der Kurs wieder steigen. Ob das so kommt, kann natürlich niemand genau wissen, viele Experten vermuten aber genau das. Vor allem Zduńczyk hatte in der Vergangenheit meistens recht mit seinen Analysen zum Bitcoin und anderen Kryptowährungen.

ETFs treiben den Bitcoin-Kurs

Seit 19. Oktober 2021 lässt die Börsenaufsicht in den vereinigten Staaten (SEC) auch ETFs für Bitcoin zu. Der Bitcoin Strategy ETF von ProShare ist für den steigenden Kurs des Bitcoins ebenfalls verantwortlich. Dabei setzt der ETF nicht direkt auf Bitcoins, sondern nutzt Bitcoins-Futures. Nach der US-Börsenaufsicht ist dadurch der Schutz der Anleger gewährleistet.

Laut Informationen der US-Wertpapieraufsicht SEC sollen weitere ETFs von Valkyrie und VanEck aufgelegt werden. Das wird den Kurs des Bitcoins sicherlich weiter stark nach oben beeinflussen. Dazu kommen noch Anträge von BTC-Futures-ETFs von Invesco, Global X und Galaxy Digital. Auch das zeigt auch das Interesse von institutionellen Anlegern für den Kryptomarkt. Die ETFs werden sicherlich stark nachgefragt, was den Kurs des Bitcoins weiter treiben wird.

Die ETFs bieten Kunden den Vorteil in Bitcoins zu investieren, ohne sich eigene Wallets anlegen oder sich tiefgehender mit der Währung auseinandersetzen zu müssen. Der größte Vorteil ist sicherlich, dass Anleger über die ETFs Dollars einzahlen und direkt in Bitcoin investieren können. Bitcoin-ETFs ermöglichen indirekten Zugang zu Bitcoins. Dabei setzt das ETF von ProShare zum Beispiel auf Bitcoin-Futures, die wiederum in US-Dollar abgewickelt werden. Experten erwarten in Zukunft weitere ETFs, welche die SEC zulässt. Die entsprechenden Anträge dazu haben die Fondsgesellschaften schon im Sommer 2021 gestellt.

Inflationsschutz durch die Investition in Bitcoins

Nicht nur durch die finanziellen Maßnahmen der Staaten in der Corona-Pandemie steigt die Inflation in den wichtigen Währungsräumen. In den Vereinigten Staaten liegt die Inflation bei über 5%, im Euroraum bei 4%, Tendenz steigend. Bei immer mehr Banken müssen Kunden Strafzinsen zahlen, das heißt ihr Geld wird immer weniger wert.

Natürlich suchen Sparer jetzt nach Möglichkeiten ihr Geld besser anlegen zu können. Staatliche Währungen sind dazu immer weniger in der Lage, Kryptowährungen dagegen schon. Da Kryptowährungen komplett losgelöst von Fiat-Geld sind, unterliegen diese auch nicht der Inflation, sondern erreichen immer höhere Kurse. Wer sein Geld vor der Inflation schützen will, findet im Bitcoin also durchaus interessante Möglichkeiten dazu. Dass es hier auch noch die Möglichkeit gibt Zinsen für verliehene Bitcoins zu erhalten, stellt einen weiteren Vorteil dar.

Für viele Analysten ist der Bitcoin das neue Gold. Die Kryptowährung profitiert von der Geldpolitik der einzelnen Staaten besonders. Die Regulierung der Kryptowährungen wird in immer mehr Staaten liberaler und auch Staaten die restriktiver vorgehen, wie zum Beispiel China oder Indien, helfen dem Bitcoin-Kurs. Denn die Anleger können sich auch hier darauf einstellen, wie der Staat reagiert, was den Kurs der Währungen sichert. Die Rechtssicherheit des Bitcoins steigt monatlich an, die Akzeptanz ebenso. Je mehr der Kurs steigt, desto mehr Privatpersonen, Anleger und Investoren wollen auf den Zug aufspringen.

Fazit:

Der Bitcoin hat den Tipping Point (der Zeitpunkt, an dem die kritische Masse überschritten wird) mittlerweile erreicht, wie es beispielsweise die amerikanische Citi Bank in einer Studie bestätigt hat. Immer mehr Anleger finden den Weg in das Krypto-Universum, und hier insbesondere den Bitcoin. Weiter steigende Kurse (bei immer wieder temporär stark fallenden Kursen), wird die logische Folge sein.

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Über diesen Blog

In diesem Blog möchte ich leicht verständliche Informationen und Erklärungen über das sehr interessante Thema Krypto-Währungen, speziell den Bitcoin, posten. Zusätzlich werde ich auch Informationen und meine persönliche Einschätzung über wichtige wirtschaftliche Aspekte geben, die aus meiner Sicht das private Vermögen aller betreffen werden/können.

Es gibt mittlerweile einige interessante Krypto-Währungen, doch der König ist nach wie vor der Bitcoin. Er existiert am längsten, hat den mit Abstand höchsten Umsatz und bringt alles mit, was eine interessante, spannende Geldanlage ausmacht.

Gerade in Zeiten von besorgniserregenden Schulden weltweit und einer ausufernden Geldmenge, bietet er eine interessante Alternative zu den traditionellen Währungen und Geldanlagen. 

Bei allen Artikeln handelt es sich um meine persönliche Meinung und Einschätzung und stellen zu keinem Zeitpunkt eine Anlageberatung dar, oder sind als Anlageberatung zu verstehen.

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