Avalanche – AVAX – Blockchain 3.0 mit rosigen Aussichten

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Avalanche – AVAX – Blockchain 3.0 mit rosigen Aussichten

Veröffentlicht von Johannes Magar  /  am 20. November 2021

Avalanche (https://www.avax.network) ist ein Blockchain-Projekt, das als Konkurrenz zu Ethereum angesehen wird. Genauso wie Ethereum, steht bei Avalanche die Nutzung von Smart Contracts und Anwendungen in der Blockchain im Fokus. Die Entwickler wollen mit Avalanche eine neue Art von Blockchain etablieren, die den Aufbau von Plattformen ermöglicht. Viele Experten sehen Bitcoin als Blockchain Version 1, während Ethereum durch die Möglichkeit der Smart Contracts und DApps als Version 2 bezeichnet werden kann. Avalanche will sich als Version 3 der Blockchain-Technologien etablieren.

Zu Avalanche gehört die Kryptowährung AVAX. Der Kurs der Währung steigt stark an, da die Blockchain ein stark wachsendes Ökosystem vorweisen kann. Im Gegensatz zu vielen Memecoins, handelt es sich bei AVAX um keine einfache Kryptowährung, sondern um ein Token, das in einem produktiven Umfeld eingesetzt werden kann. Mittlerweile gehört AVAX zu den 10 wichtigsten Kryptowährungen.

Avalanche gehört aktuell bereits zu den vier großen DeFi-Plattformen, zusammen mit Solana, Binance Smart Chain und Ethereum. Mittlerweile ist Avalanche eine der wichtigsten Brücken zur Ethereum-Blockchain. Da Avalanche Smart Contracts sehr viel leistungsstärker und schneller zur Verfügung stellen kann als Ethereum, ist davon auszugehen, dass die Plattform sich auch auf Dauer am Markt etablieren wird.

Avalanche ist Blockchain Version 3

Bei Avalanche kommt der Proof-of-Stake-Konsensus zum Einsatz. Hier setzt Avalanche in seinem Netzwerk generell auf drei verschiedene Blockchains. Die Exchange Chain (X-Chain) hat die Aufgabe Assets zu erstellen und zu handeln. Auf der Plattform Chain (P-Chain) lassen sich Validatoren betreiben und Enterprise-Anwendungen bereitstellen. Die Contract-Chain (C-Chain) ist für das Bereitstellen von Smart Contracts optimiert.

Im Fokus von Avalanche stehen Anwendungen rund um DeFi, Enterprise-Anwendungen, NFTs und Kulturanwendungen. Für die Finanzierung sorgt ein neuer Fonds mit der Bezeichnung „Blizzard“. Der Fonds hat einen Umfang von 200 Milliarden US-Dollar und soll dafür sorgen, dass neue Projekte auf Basis von Avalanche schnell umgesetzt werden können.

Am Fonds haben sich unter anderem Polychain Capital und Three Arrows Capital beteiligt. Dazu kommt die Einbindung von AVAX bei Nexo. Hier lassen sich AVAX leihen und auch Kredite mit AVAX aufnehmen. Avalanche hat daher nicht nur ein funktionierendes Geschäftsmodell, sondern auch potente Partner an der Seite, die das Projekt zuverlässig finanzieren. Dazu kommen Möglichkeiten rund um Partnerschaften mit Unternehmen wie der Wirtschaftsberatung Deloitte.

Flexibler Einsatz von Avalanche – Die Plattform der Plattformen

Avalanche soll dabei helfen eigene Plattformen in der Blockchain aufzubauen und Anwendungen in der Blockchain bereitzustellen. Dabei kommt bei Avalanche das gleichnamige Konsensusprotokoll zum Einsatz, dass enorm flexibel ist. Avalanche unterstützt mehrere Skriptsprachen und verschiedene virtuelle Maschinen, innerhalb denen die Anwendungen in der Blockchain bereitgestellt werden können. Diese Flexibilität bietet nicht einmal Ethereum. Die Stärke von Avalanche ist dessen Flexibilität und Skalierbarkeit. Es lassen sich in kurzer Zeit Millionen Knoten implementieren und mehrere Anwendungen gleichzeitig in der Blockchain bereitstellen.

Neben DeFi-Anwendungen spielt für Avalanche auch der Blockchain-Gaming-Markt eine immer wichtigere Rolle. In diesem wachsenden Markt kann Avalanche Kapital generieren, das wiederum für andere Einsatzgebiete genutzt werden kann. Es gibt aber weitere Einsatzgebiete von Avalanche. Mit SnowTrace gibt es in Avalanche eine speziell für Avalanche entwickelte Variante von Etherscan. Mit dem Explorer stehen APIs zur Verfügung und auch verschiedene Smart Contract-Funktionen, die wiederum für DeFi zum Einsatz kommen können.

Avalanche ist schneller als Bitcoin und Ethereum

Ein Vorteil von Avalanche ist der Ansatz eine modernere Struktur der Blockchain zu nutzen. Die bisherigen Blockchains setzen auf linearen Aufbau. Avalanche setzt auf azyklische Graphen (DAG). Einfach ausgedrückt bedeutet das eine sehr viel höhere Transaktionsgeschwindigkeit als die Blockchains von Bitcoin und Ethereum. Die Blockchains von Avalanche ermöglichen bis zu 4.500 Transaktionen pro Sekunde. Damit gehört Avalanche zu den schnellsten Plattformen für Smart Contracts.

Ethereum schafft gerade mal 20 Transaktionen pro Sekunde, während Solana auf etwa 2.000 Transaktionen pro Sekunde kommt. Durch die schnellere Leistung nutzen immer mehr Anwendungen Avalanche anstatt Solana oder Ethereum. Obwohl Avalanche noch nicht sehr alt ist, hat die Plattform bereits Dutzende Anwendungen als „Kunden“, die auf einen Gesamtwert der gesperrten Tokens auf über 10 Milliarden Euro kommen. Das ist durchaus bemerkenswert.

Allerdings darf auch nicht vergessen werden, dass der Blockchain-Markt sehr wechselhaft ist. Es gibt bereits Blockchains, die eine noch höhere Leistung oder Geschwindigkeit bieten, zum Beispiel Kadena. Diese Blockchain schafft bis zu 480.000 Transaktionen pro Sekunde. Dazu kommt, dass Ethereum seit Jahren zu den führenden Blockchains für Smart Contracts gehört. Es ist aktuell eher unwahrscheinlich, dass es andere Lösungen schaffen Ethereum vom Markt zu verdrängen. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass sich mehrere Lösungen am Markt etablieren und es gibt gute Chancen, dass Avalanche dazugehört.

Deloitte setzt auf Avalanche

Auf Basis von Avalanche hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte bekannt gegeben, ihre Lösung „Close as you Go“ (CAYG) zu entwickeln. Deloitte gehört immerhin zu den vier großen Wirtschaftsberatungen weltweit. Das zeigt, dass Avalanche in der Wirtschaft angekommen ist, und zwar bereits sehr weit oben. Close as you Go (CAYG) soll zusammen mit Avalanche die Katastrophenhilfe in den USA revolutionieren.

Die Plattform ermöglicht über die Cloud das Abrufen von Unterstützung bei der Federal Emergency Management Agency (FEMA). Die komplette Abwicklung erfolgt über die Avalanche-Plattform. Das unterstreicht noch einmal, dass das Projekt auch tatsächlich in der Praxis Einsatz findet und untermauert die Basis von AVAX.

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Es gibt mittlerweile einige interessante Krypto-Währungen, doch der König ist nach wie vor der Bitcoin. Er existiert am längsten, hat den mit Abstand höchsten Umsatz und bringt alles mit, was eine interessante, spannende Geldanlage ausmacht.

Gerade in Zeiten von besorgniserregenden Schulden weltweit und einer ausufernden Geldmenge, bietet er eine interessante Alternative zu den traditionellen Währungen und Geldanlagen. 

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