Mein Ausblick für 2018

Mein Ausblick für 2018

Das Jahr 2018 ist noch sehr jung und viele Investoren und Kapitalanleger fragen sich, was wird uns das neue Jahr bringen. Nachfolgend gebe ich einen Überblick über meine persönliche Erwartung für die wichtigsten Asset-Klassen.

2018 könnte wieder ein Jahr der Aktien werden. Und damit den Aufschwung, der 2009 begann, weiter fortsetzen. Bis dato hat der Dax seit 2009 rund 240% Kursgewinn erzielen können.

Maßgeblich für die weiterhin positiven Aussichten sind einerseits die nach wie vor niedrigen Kapitalmarktzinsen, und andererseits die positiven Gewinnaussichten der wichtigsten Unternehmen in Deutschland. Die deutsche Wirtschaft wird auch 2018 mit geschätzten 3% wachsen. Die Ebitda Marge der Großkonzerne liegt bei beachtlichen 15% und ist damit größer als der 10-Jahresdurchschnitt.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) beim DAX liegt aktuell bei 13,5, der langfristige Durchschnitt bei 15. Auch diese wichtige Kennzahl zeigt: es ist noch Luft nach oben.

Und die steigenden Dividenden deutscher Unternehmen sind sehr positiv zu bewerten. Für 2018 wird eine Ausschüttung in Höhe von 35,3 Milliarden Euro erwartet. Also 11 % mehr als 2017. (Quelle Commerzbank)

Alles positive Argumente für deutsche Aktien, deshalb meine persönliche Einschätzung für den DAX: 15.000 Punkte bis Ende des Jahres.

Auf der Zinsseite ist ein moderater Anstieg der Zinsen in Deutschland zu erwarten. Da der Zinsanstieg, bezogen auf die 10 Jährige Bundesanleihe, aber immer noch unter einem Prozent bleiben wird, wird er für die Aktienmärkte nicht von besonderer Bedeutung sein.

Das Verhältnis von Euro zu Dollar wird sich aus meiner Sicht leicht positiv (für den Euro) entwickeln. Die wirtschaftliche Erholung in Europa wird sich trotz einiger politischer Baustellen (Brexit, Polen, Spanien) positiv auf den Euro/Dollar Kurs auswirken. Ich erwarte eine Bandbreite zwischen 1,10 und 1,30.

Der Ölpreis hat sich in den letzten Monate überraschend fest gezeigt. Das lag im Wesentlichen an der höheren Nachfrage aufgrund der guten Weltkonjunktur, aber auch am konsequenten Einhalten der vereinbarten Fördermengen der OPEC Staaten.

Ich gehe davon aus, dass der Preis die 70$ pro Barrel (WTI-Sorte) nicht übersteigen wird. Bzgl. der Entwicklung des Ölpreises werde ich in einem der nächsten Artikel berichten.

Auch der Goldpreis ist in den letzten Wochen wieder angezogen auf aktuell rund 1.310 $ pro Feinunze. Auch hier erwarte ich einen moderaten Anstieg in Richtung 1.400$ pro Feinunze.

Fazit:

Sollten keine politischen Querschläger die Weltwirtschaft in 2018 belasten, so können die Anleger einem weiteren interessanten Börsenjahr entgegensehen. Schwankungen werden nicht ausbleiben, aber die Perspektive auf Jahressicht stimmt.

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